Kieselsteine

  • Die zweite Ebene der Ungleichheit

    Die kategoriale Differenz zwischen Einkommen und Vermögen wird überlagert von einer zweiten, ebenso fundamentalen Differenz: der zwischen sichtbarem und unsichtbarem Reichtum. Die wahre Macht in Deutschland üben nicht nur die 171 bekannten Milliardäre aus, sondern jene wenigen Hundert, deren Namen man nicht kennt, weil ihre Vermögen in der Architektur des Rechts selbst verschwunden sind.

    Die industriellen Erben

    Die Architektur der Unsichtbarkeit wird von einer bestimmten soziologischen Gruppe bewohnt: den Nachfahren der historischen Industriellenfamilien. Während das öffentliche Bild sich auf wenige Namen konzentriert, existiert unter der Oberfläche eine stille Armee von schätzungsweise ~10.000 Personen, die regelmäßig von Milliardenvermögen profitieren, ohne jemals auf einer Forbes-Liste aufzutauchen.


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  • Die Logik des Schattens

    Diese Unsichtbarkeit ist kein Zufall, sondern System. Sie verfolgt eine klare Logik:

    • Steuerliche und regulatorische Optimierung: Ein über eine österreichische GmbH gehaltenes Privatflugzeug, das in Spanien startet und in Köln landet, ist nur ein Beispiel für die globale Zerlegung von Vermögenswerten, um sie dem Zugriff nationaler Fiskusbehörden zu entziehen.

    • Schutz vor öffentlicher Scrutinity: Wo kein Vermögen sichtbar ist, entfällt auch die öffentliche Debatte über Herkunft, Verantwortung und gerechte Besteuerung.

    • Erhalt von Handlungsfreiheit: Unsichtbare Vermögen können unerkannt politischen Einfluss nehmen, Unternehmen steuern und Märkte beeinflussen.

    Die Macht ohne Gesicht

    Die gesellschaftliche Debatte über Reichtum und Ungleichheit greift deshalb fundamental zu kurz. Sie konzentriert sich auf die sichtbaren Spitzenverdiener – den Manager mit seinem hohen Gehalt –, während die eigentlichen Zentren der Vermögensmacht im Verborgenen operieren. Die wirtschaftliche Macht dieser unsichtbaren Superreichen ist immens, aber sie ist nicht demokratisch kontrollierbar, weil sie nicht einmal demokratisch sichtbar ist.


    Die Logik des Schattens

    Diese Unsichtbarkeit ist kein Zufall, sondern System. Sie verfolgt eine klare Logik:

    • Steuerliche und regulatorische Optimierung: Ein über eine österreichische GmbH gehaltenes Privatflugzeug, das in Spanien startet und in Köln landet, ist nur ein Beispiel für die globale Zerlegung von Vermögenswerten, um sie dem Zugriff nationaler Fiskusbehörden zu entziehen.

    • Schutz vor öffentlicher Scrutinity: Wo kein Vermögen sichtbar ist, entfällt auch die öffentliche Debatte über Herkunft, Verantwortung und gerechte Besteuerung.

    • Erhalt von Handlungsfreiheit: Unsichtbare Vermögen können unerkannt politischen Einfluss nehmen, Unternehmen steuern und Märkte beeinflussen.

    Die Macht ohne Gesicht

    Die gesellschaftliche Debatte über Reichtum und Ungleichheit greift deshalb fundamental zu kurz. Sie konzentriert sich auf die sichtbaren Spitzenverdiener – den Manager mit seinem hohen Gehalt –, während die eigentlichen Zentren der Vermögensmacht im Verborgenen operieren. Die wirtschaftliche Macht dieser unsichtbaren Superreichen ist immens, aber sie ist nicht demokratisch kontrollierbar, weil sie nicht einmal demokratisch sichtbar ist.


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  • Die unsichtbare Welt der Superreichen


    Die Unterscheidung zwischen Einkommen und Vermögen ist die erste Hürde, um die Landkarte des Reichtums zu verstehen. Die nächste, noch größere Hürde ist die der Sichtbarkeit. Während die Forbes-Liste 171 Milliardäre in Deutschland zählt, existiert parallel dazu eine zweite, unsichtbare Realität. Konservative Schätzungen gehen von weiteren 300 bis 500 „unsichtbaren Milliardären“ aus, deren Vermögen sich der öffentlichen Wahrnehmung entzieht.

    Die Architekten der Unsichtbarkeit

    Das Vermögen dieser Gruppe ist nicht einfach nur groß – es ist strukturell verborgen. Es steckt in:

    • Jahrhundertealten Familienkonstrukten: Die Vermögen von Familien wie Thurn und Taxis oder Fugger sind in einem undurchdringlichen Geflecht aus GmbHs, Kommanditgesellschaften und Stiftungen organisiert. Juristisch gibt es oft keinen einzelnen Eigentümer, sondern nur ein abstraktes Geflecht von Beteiligungen.

    • Nicht-börsennotierten Beteiligungen: Anteile an Weltmarktführern, die nie an die Börse gingen, sind in keiner Bilanz öffentlich einsehbar.

    • Diskreten Verwaltungsstrukturen: Private Family Offices und kleine, regionale Privatbanken agieren im Verborgenen und verwalten Vermögen, das in öffentlichen Statistiken nicht auftaucht.


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  • Offiziell 3,2 Millionen – real deutlich mehr

    Rechnet man Immobilienbesitzer, Unternehmer und Kapitalanleger mit ein, die ihre Gewinne über Gesellschaften laufen lassen, ergibt sich ein anderes Bild. Statt 3,2 Millionen dürften es in Wahrheit 4 bis 5 Millionen Menschen sein, die in Deutschland über eine Kaufkraft von mehr als 100.000 Euro jährlich verfügen.

    Der Unterschied liegt in der Definition von Einkommen:

    • Statistisch: nur das, was auf dem Steuerbescheid steht.

    • Ökonomisch: das, was jemand tatsächlich an Erträgen oder Zugriff auf Vermögen hat.

    Reich ist nicht gleich reich

    Ein Manager mit 200.000 Euro Jahresgehalt gilt statistisch als „reich“. Gleichzeitig gibt es Unternehmer, die offiziell nur 60.000 Euro verdienen – aber über Gesellschaften Immobilien oder Beteiligungen im Millionenwert kontrollieren.

    Das zeigt: Einkommen und Vermögen sind nicht dasselbe. Wer wirklich über Wohlstand in Deutschland spricht, muss beide Größen zusammen betrachten – und die Konstruktionen berücksichtigen, die Einkommen in der Statistik unsichtbar machen.

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  • Ein Beispiel aus der Praxis

    Ein Mehrfamilienhaus bringt 345.600 Euro Mieteinnahmen im Jahr. Theoretisch hätte der Eigentümer ein komfortables Einkommen. Praktisch aber liegt das Haus in einer GmbH & Co. KG, verwaltet von einer kleinen Grundstücks-GmbH. Auf dem privaten Steuerbescheid erscheint dann lediglich ein Geschäftsführergehalt von vielleicht 60.000 Euro.

    Die reale Kaufkraft bleibt hoch – die offizielle Einkommensstatistik sieht jedoch nur einen normalen Mittelständler.

    Strukturen, die Einkommen unsichtbar machen

    • GmbH & Co. KG und Holdings: Gewinne werden innerhalb der Gesellschaft thesauriert, also nicht ausgeschüttet.

    • Immobiliengesellschaften: Mieten erscheinen als Umsatz der Firma, nicht als Einkommen des Eigentümers.

    • Freiberufler-Holdings: Ärzte, Anwälte oder IT-Selbständige lassen Überschüsse in der Firma.

    • Auslandswohnsitze: Vermögende melden Einkommen oft dort an, wo es steuerlich günstiger ist.

    Das Ergebnis: In den Steuerstatistiken tauchen sie gar nicht oder nur mit vergleichsweise kleinen Beträgen auf.


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  • Einkommen ist nicht gleich Einkommen

    Wenn in den Nachrichten von „den Reichen“ die Rede ist, fällt schnell die Zahl: rund 3,2 Millionen Deutsche verdienen mehr als 100.000 Euro pro Jahr. Auf den ersten Blick scheint damit alles klar: Wohlstand wird einfach über das Jahreseinkommen definiert. Doch ein genauerer Blick zeigt: die Realität ist weitaus komplexer. Denn Vermögen, Einkommen und steuerliche Realität sind drei verschiedene Welten.

    Offizielle Zahlen – ein schmaler Ausschnitt

    Die Statistik des Bundesfinanzministeriums zählt Einkommen so, wie es in den Steuererklärungen auftaucht. Damit erfasst sie:

    • Gehälter von Angestellten und Managern

    • Einkünfte aus selbständiger Arbeit

    • ausgewiesene Gewinne und Kapitaleinkünfte

    Doch hier beginnt bereits die Verzerrung. Wer ein großes Vermögen besitzt, kann sein Einkommen buchhalterisch steuern. Viele Erträge tauchen in der Steuerstatistik schlicht nicht auf – oder werden so umgeleitet, dass sie nicht als persönliches Einkommen gelten.


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  • Kapitel 2: Reich ist nicht gleich reich

    Die Debatte über Reichtum und Ungleichheit wird oft als Streit über Zahlen geführt: Wie viele Euro auf dem Konto, wie viel Einkommen im Jahr machen jemanden „reich“? Doch diese Frage verfehlt das Wesentliche. Sie misst die Oberfläche und übersieht die Tiefenstruktur.

    Wahre Ungleichheit beginnt nicht bei der Summe, sondern bei der kategorialen Differenz. Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob jemand von seiner Arbeit lebt oder von seinem Kapital. Ob Wohlstand aktiv erarbeitet oder passiv geerbt wird. Ob Einkommen linear mit Zeit wächst oder exponentiell durch Zinseszins. Ob Vermögen sichtbar auf der Steuererklärung erscheint oder unsichtbar in komplexen Gesellschaftsstrukturen geparkt ist.

    Dieses Kapitel handelt nicht davon, wie viel jemand hat. Es handelt davon, was für ein Reichtum es ist. Es seziert die Anatomie des Wohlstands und zeigt, dass „reich sein“ kein einheitlicher Zustand, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher, oft unvereinbarer Lebens- und Machtrealitäten ist. Wir werden sehen, warum ein Manager mit hohem Gehalt und ein Erbe mit bescheidenem offiziellem Einkommen zwar beide als „reich“ gelten mögen, aber kategorial verschiedenen Spezies angehören.

    Die folgenden Texte sind eine Kartographie dieser unsichtbaren Landkarte. Sie führen von der grundlegenden Unterscheidung zwischen Einkommen und Vermögen über die verschiedenen Mechanismen der Vermögensbildung bis hin zu den gesellschaftlichen Konsequenzen und den daraus erwachsenden politischen Forderungen.

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  • Das Taiga-Dilemma

    Der Wald hatte keine Augen, nur Stille. Und doch hatte er Ohren, von denen die Kreml-Analysten nichts wussten. In der Weite der sibirischen Taiga, wo das nächste Dorf Hunderte von Kilometern entfernt war, wurden Bäume nicht gefällt, sondern gefeiert. Eine kleine Gruppe, die sich selbst „Ökologische Taiga-Brigade (ÖTB)“ nannte, hatte sich tief in den Wäldern Kamtschatkas und an den Ufern des Baikalsees eingenistet.

    Ihre Existenz war so unspektakulär wie die der Vögel, die über den Baumwipfeln kreisten. Sie lebten dort. Sie jagten. Sie bauten ihre eigenen, unsichtbaren Lager. Und sie töteten. Aber nicht als Söldner, die für ein Land kämpften, sondern als Anarcho-Ökologen, die eine neue Weltordnung durch die Ausbeutung der alten schufen.

    Das Geld dafür kam nicht aus Washington, Berlin oder London. Es floss über verschlungene, dezentrale Krypto-Netzwerke aus den Konten eines internationalen Konglomerats von exzentrischen Milliardären – ein Tech-Tycoon aus dem Silicon Valley, ein Rohstoff-Magnat aus Südafrika, der seinen Reichtum moralisch läutern wollte, und ein südamerikanischer Agrarbaron, der die Vorstellung liebte, die Welt neu zu gestalten.

    Die ÖTB war ein Spiegelbild der russischen „kleinen grünen Männchen“ auf der Krim, nur mit einem entscheidenden Unterschied: Man konnte sie keinem Staat zuordnen. Sie waren das pure Chaos, finanziert von dem, was man nur als globale Launenhaftigkeit bezeichnen konnte.

    Ihre Taktiken waren so irritierend wie effektiv. Sie schlichen sich an die weitläufigen Pipelines heran, nicht um sie zu zerstören, sondern um Ventile zu manipulieren, um den Fluss von Gas und Öl minimal zu stören. Sie betrieben illegalen Bergbau in abgelegenen Gebieten und verkauften die Rohstoffe, um ihre Operationen zu finanzieren. Ihre Angriffe auf russische Patrouillen waren keine Schlacht, sondern kaltblütige Hinterhalte.

    Für den Kreml war das ein Albtraum. Ein offizieller Angriff der regulären Armee würde die Zerstörung des Ökosystems bedeuten, das diese Gruppe angeblich schützte. Die internationale Gemeinschaft würde die Berichte von den „mutigen Öko-Rebellen“ feiern. Die russische Propaganda, die seit Jahren das Narrativ der „westlichen Aggression“ bemühte, hatte hier nichts in der Hand. Die Täter trugen keine NATO-Uniformen, sprachen kein Englisch und waren ideologisch so weit von westlicher Politik entfernt, wie Sibirien vom Mond.

    Präsident Putin stand vor einem unlösbaren Dilemma. Die Bedrohung in der Taiga war real, wuchs und untergrub die Souveränität Russlands. Die Ressourcen, um sie zu bekämpfen, waren jedoch in der Ukraine gebunden. Jede größere Truppenverlagerung würde das Ende der „Sonderoperation“ bedeuten. Die Welt, in der Russland sich das Recht herausgenommen hatte, das Völkerrecht zu brechen, hatte sich gegen das Land gewendet. Die eigenen Waffen – die asymmetrische Kriegsführung, die nicht-staatlichen Akteure – wurden nun gegen Moskau selbst eingesetzt. Die Riesenregionen Sibiriens, einst das Rückgrat von Russlands Macht, wurden zu seiner größten Schwachstelle.

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  • Das Dilemma der weiten Leere

    Die strategische Annexion der Krim durch den Einsatz nichtstaatlicher, anonymisierter Kräfte, im Westen euphemistisch als „kleine grüne Männchen“ bezeichnet, hat eine geopolitische Präzedenzfall geschaffen. Eine solche Taktik, die die traditionelle Zuschreibbarkeit von Aggression untergräbt, ist nicht exklusiv für staatliche Akteure. Die weiten, kaum bevölkerten Regionen Russlands, insbesondere Sibirien und der Ferne Osten, stellen eine strategische Achillesferse dar.

    Ein rein hypothetisches Szenario würde die Entstehung einer transnationalen, anarchistischen Gruppierung vorsehen, die nicht auf nationaler Identität, sondern auf einer radikalen, dezentralen Ideologie basiert. Finanziert von privaten Geldgebern – beispielsweise aus dem Technologiesektor oder dem Rohstoffhandel, die aus einer Mischung aus Abenteuerlust und politischer Subversion handeln – könnten solche Gruppen unbemerkt in den riesigen, unkontrollierbaren Gebieten Fuß fassen.

    Die Ziele einer solchen Gruppierung wären nicht die territoriale Eroberung, sondern die Zerstörung der staatlichen Kontrolle: Sabotage kritischer Infrastrukturen wie Gas-Pipelines und Transportsysteme, illegale Ausbeutung von Bodenschätzen und asymmetrische Angriffe auf lokale Sicherheitskräfte. Eine direkte militärische Antwort würde Russland in einen propagandistischen Albtraum stürzen. Jeder Einsatz der russischen Armee gegen diese „Rebellen“ würde als brutaler Angriff auf „Öko-Aktivisten“ dargestellt werden, deren Ideologie die Weltgemeinschaft – zumindest in Teilen – sympathisch betrachtet.

    Das größte strategische Problem für Moskau wäre die Zweifronten-Kriegsführung: Militärische und logistische Ressourcen, die zur Sicherung der heimischen Territorien benötigt würden, sind gegenwärtig in der Ukraine gebunden. Ein effektiver Kampf gegen eine diffuse, nicht-staatliche Bedrohung in der Taiga würde die strategische Entscheidung erfordern, entweder die Operationen in der Ukraine zu reduzieren oder die Kontrolle über die eigenen riesigen Gebiete aufzugeben. Dieses Szenario konfrontiert die Russische Föderation mit einer von ihr selbst geschaffenen Bedrohung – der Umkehrung des Prinzips der nicht-zuschreibbaren Kriegsführung.

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  • Für die Doofen – Tech-Mogul

    Diese Geschichte ist keine Dystopie, sondern eine direkte Übertragung der historischen Beziehung zwischen dem amerikanischen Industriellen Henry Ford und Adolf Hitler.

    Die Inspiration: Henry Ford, der Gründer der Ford Motor Company, galt als Vorbild für Hitler, vor allem wegen seiner effizienten Produktionsmethoden und seines Antisemitismus. Hitler hatte ein Porträt Fords in seinem Büro hängen und bezeichnete ihn als „Inspiration“. Die AfD-Führung tut das heute in der Geschichte mit Musk.

    Die gegenseitige Sympathie: Während Ford Hitler nie persönlich lobte, zeigte er sich beeindruckt von dessen „Entschlossenheit“. Er verbreitete zudem in seinem Buch „Der internationale Jude“ antisemitische Schriften, die von den Nationalsozialisten und ihren Ideologen begierig aufgesaugt wurden.

    Das Ausnutzen des Einflusses: So wie Ford damals mit seinen Publikationen die Ideologie des Nationalsozialismus stärkte und Hitler mit symbolischen Gesten ehrte (Großkreuz des Deutschen Adlerordens), so nutzt heute ein Tech-Milliardär seine Plattform, um einer rechtspopulistischen Bewegung mediale Legitimation zu verschaffen.

    Diese historische Parallele zeigt, dass sich die Mechanismen der gegenseitigen ideologischen Bewunderung und des indirekten Einflusses großer Persönlichkeiten auf extremistische Bewegungen nicht verändert haben. Ob damals ein Industrieller oder heute ein Tech-Mogul – der Einfluss wird genutzt, um die eigene Ideologie zu stärken.

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