Das Wort Frieden sollte es eigentlich gar nicht geben, so wie es kein Wort für das Gegenteil von Durst gibt. Es sollte so normal sein, keinen Durst zu haben und nicht zu verdursten. Der Friede sollte die Selbstverständlichkeit sein. Leider ist es genau umgekehrt: Latente Kriegszustände und die Abwesenheit eines echten Friedens sind die Regel.
Eine Gesellschaft ist selbst dann noch nicht friedlich, wenn kein Krieg ausbricht. Friede existiert nur, wenn Gegenpositionen ohne den Missbrauch von Macht ausgetauscht werden und allen das gleiche Recht zugestanden wird, sich an der gemeinsamen Sache zu beteiligen.
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